"Machbarkeits-Studie" für Funkauslöser Nr. 2

[xx.xx.2005]
Auf der Suche nach einem Nachfolgemodell zu meinem ersten Funkauslöser, fiel mein Interesse auf ein anderes RC-Modellauto. Nachdem ich mutig eines gekauft hatte, kam es sogleich auf meinen Seziertisch. Dort wurde es auseinandergenommen, alle Plastikteile fachgerecht entsogt (gelber Sack ;-) )und erst einmal die Platine untersucht.

Tja, schade eigentlich. Nach kurzer Zeit war klar, daß dieses Modell mit einer Dual-Spannungsversorgung arbeitet. Der angesteuerte Motor hing also nicht mehr an zwei vollständig umpolbaren -ähm- Polen, sondern mit einem Anschluß auf Mittelpotential und der andere Anschluß wurde je nach Fernsteuersignal auf den nagativen bzw. postiven Pol der Spannungsversorgung geschaltet. Was außerdem -im Bezug auf die eigentliche Funktion des RC-Modells- eine ziemlich "blöde" Schaltungslösung ist. Denn wenn man mit diesem Spielzeug mehr vorwärts fährt als rückwärts, dann sind von den vier Batterien immer zwei Stück viel eher leer, als die anderen beiden. Nämlich die "Vorwärts-fahr-Batterien". :-/

Außerdem hatte dieses Modell keinen schönen Fernsteuersender. Es handelte sich um einen Sender in "Pistolenform", das war mir zwar von Anfang an ein Dorn im Auge, aber wie das so ist... ich mußte dann doch reingucken in so ein Ding.

Hier unten ist die Platine zu sehen, das wäre es gewesen... aber leider schien mir die Schaltung doch zu ungeeignet.

Aber wie sagt man so schön? "Der König ist tot, es lebe der König!" Es hat sich dann doch noch eine prima Möglichkeit für den richtigen Funkauslöser Nr. 2 ergeben.